KatS-Übung am 04.09.2010

 

Berlin-Neukölln an einem Samstagmorgen um 10:00 Uhr. In einem Mietshaus sitzen die Bewohner beim gemütlichen Frühstück als sich eine Katastrophe ereignet. Eine Gasexplosion sprengt den Gebäudekomplex regelrecht auseinander. Menschen werden verletzt, ihre Angehörigen müssen die grauenhaften Bilder der verletzten Lieben ertragen. Die deutsch-, türkisch und arabischstämmigen Familien können das Unglück kaum fassen. Die eintreffenden Rettungskräfte der Feuerwehr, des THW und des ASB sehen sich nicht nur mit den Verletzungen sondern auch mit dem seelischen Leid der Menschen konfrontiert ...

 

Für die AG Maske Die Sommerpause 2010 ist vorbei und wir sind mit einem echten RND-Highlight in die Herbstsaison gestartet. In Zusammenarbeit mit der Berliner Notfallseelsorge sowie der türkischen und arabischen Gemeinde führten wir am Samstag, den 04.09.2010 eine Katastophenschutzübung durch.

Hintergrund der Übung war der Abschluss des Seminares "Erste Hilfe für die Seele - in multikultureller und multireligiöser Gesellschaft". Im Rahmen dieses Seminars wurden rund 100 Personen der türkischen, der arabischen und der jüdischen Gemeinde in Krisenintervention und Notfallseelsorge ausgebildet. Projektleiter und Initiator dieses wertvollen Integrationsbestrebens war Kriminaldirektor a.D. Horst Brandt, der in Sachen Katastrophenschutz im Land Berlin mehr als nur einen guten Namen hat.

 

Dank der guten Kontakte von Herrn Brandt sowohl zu den Seminarteilnehmern als auch zur türkischen und arabischen Gemeinde konnten wir viele neue Darsteller begrüßen. Durch eine im Vorlauf zu Übung gesondert durchgeführte Darstellerschulung, unseren mittlerweile etablierten Handzetteln mit Tipps zur Darstellung der vereinzelten Verletzungsmustern war dies aber keinesfalls ein Problem. Um es kurz zu machen: Wir hatten eine fantastische Übung mit einem überragenden Schauspiel unserer Darstellerinnen und Darsteller. Verbunden mit dem beeindruckenden Trümmerübungsgelände der 1. Rettungshundestaffel Berlin des Arbeiter-Samariter-Bund sowie den hevorragenden Pyroeffekten der Berliner Feuerwehr wurde das Setting zumindest gefühlt fast real. So gelang es sowohl den Verletzten- als auch den Angehörigendarstellern ein echtes Schreckensszenario zu vermitteln in dem die Emotionen ständig zwischen Trauer und Entsetzen pendelten.

 

Insofern war die Übung für die übenden Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes, des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Notfallseelsorge/Krisenintervention eine echte Herausforderung. Die AG Maske bedankt sich bei allen Beteiligten ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit. Bis zur nächsten Übung ...

 

Ihr wart bei der Übung dabei? Dann warten wir auf Euer Feedback in unserem Onlineformular.

 

Hier einige Impressionen der Übung:

 

Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen ... 

  

Wir bedanken uns bei unseren Fotografen:

> Hannelore Meyer, ASB

> Boris Michalowski, ASB

> Thorsten Voelz, ASB

 

Externe Links:

>> Informationen der Berliner Notfallseelsorge zur interkulturellen Fortbildung

>> 1. Rettungshundestaffel Berlin des Arbeiter-Samariter-Bund


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